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Seit 100 Jahren backen wir täglich frisch für Sie.

Für den kleinen Hunger zwischendurch.

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Drei mal Helau. Karnevals Spezial.

Knusprig. Knackig. Frisch. Unser Spitzbröchen.

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Brot von der Meisterin

Weezer Backstube Willems mit Elisabeth Behet an der Spitze feiert 100-Jähriges.

Es duftet verführerisch nach frischem Brot. Ein Duft, der aus der Backstube kommt und das ganze Haus durchzieht. Und das seit nunmehr 100 Jahren. Denn so lange gibt es die Traditionsbackstube im Herzen Weezes schon. Und wird es wohl noch weiter geben - trotz der „Verödung“ des Alten Markts, wo bereits drei Läden leerstehen. Aber die Backstube Willems bleibt, steht immer noch für echtes Handwerk. Seit 1995 in Elisabeth Behets, geborene Willems, Hand, die mit Herz und Kraft Bäckermeisterin und Konditorin ist.

Bewegtes Leben

Und sich die Zeit nimmt, um zwischen Türglocke, Telefon und Geschäft im Gespräch mit der NRZ aus ihrem bewegten Leben zwischen Backstube und Familie zu erzählen. Ein Leben, dass sie – von kleinen Änderungen abgesehen – „wieder so“ leben würde.

Man glaubt ihr sofort, wenn man in die Ladentheke schaut und die kreativen Torten und Brote betrachtet. Nicht nur Professionalität spricht daraus, sondern auch viel Liebe zum Beruf.

Die 59-jährige steht immer noch jede Nacht um 1.30 auf und steht bis abends mit ihrem Team in der Backstube und im Laden. Das Team besteht aus 15 Leuten, darunter immerhin drei (!) Lehrlinge (Bäcker und Fachverkäuferinnen) sowie einem Praktikanten.

Und natürlich gehört die Familie dazu. Allen voran ihr Mann Johann Behet, 66, und Sohn Dominik, 25. Letzterer studiert zwar Lehramt Geschichte und Spanisch, aber er steht fast jeden Sonntag ebenfalls ab 4 Uhr nachts in der Backstube und greift seiner Mutter tüchtig unter die Arme. Bäcker gelernt hat der ältere Sohn Björn, der aber als Mechaniker in Weeze tätig ist. Ein weiterer Sohn arbeitet und lebt mit seiner Familie in Köln.

Die Geschichte der Backstube geht auf das Jahr 1912 zurück, als der Großonkel von Elisabeth Behet, Mathias Bosch mit Frau Maria das Geschäft gründete. Elisabeths Vater Paul Willems übernahm sie dann 1948. Die heutige Chefin legte 1971 ihre Konditorgesellenprüfung ab. 1989 übernahm ihr Bruder Theo die Backstube, starb aber ein Jahr darauf, so dass Elisabeth mit ihrem Vater Paul ganz ins Geschäft einstieg.

Hausfrauenschwarzbrot

1995 legte sie ihre Meisterprüfung mit 42 Jahren zur Bäckerin ab – trotz vielfacher Belastung durch Haushalt, Kinder, Backstube und Geschäft. Aber der Tag der Meisterprüfung sollte ebenfalls ein trauriger Tag werden, weil ihr Vater starb.

Trotz der Schicksalsschläge hat die sympathische Fachfrau es geschafft die Traditionsbackstube bis heute zu erhalten. Auf hohem Niveau. Und u.a. mit einem Hausfrauenschwarzbrot, dass weit über die Kreis Klever Grenzen bekannt und beliebt ist. Ein meisterliches Handwerkstück mit vielen Saaten, gesäuert mit Buttermilch und verfeinert mit Rübenkraut. Ein unvergleichliches Geschmackserlebnis. Täglich wird u.a Sauerteig selbst hergestellt, industrielle Backmischungen kommen so gut wie gar nicht in der Backstube vor.

Und es ist Knochenarbeit, den bis zu 40 Kilo schweren Teig aus der Teigknetmaschine zu holen. Circa zehn Mal am Tag. Aber es scheint jung zu halten. Übrigens auch eine der Knetmaschinen selber, die jetzt ebenfalls 100-jähriges Jubiläum feiert.

Brot von der Meisterin | NRZ.de
(Anke Gellert-Helpenstein) vom 24.1.2013
http://www.derwesten.de

Öffnungszeiten 2016

Montag bis Donnerstag
5.30 Uhr - 13.00 Uhr

Freitags 5.30 - 18.00 Uhr 
Samstags 5.30 - 13.00 Uhr
Sonntags 7.00 - 11.00 Uhr

Kontakt

Bäckerei-Konditorei Willems
Alter Markt 4
47652 Weeze

Telefon: +49 (0) 2837 358
Fax: +49 (0) 2837 961942

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